Rede zur Amtseinführung von Bürgermeister Christian Schweitzer

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Christian Schweitzer, werte Mitglieder des Rates, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, verehrte Gäste und vor allem, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hemer.

Wenn man sich das Wahlergebnis von 83 Prozent ansieht, dann ist es ein sehr erfreulicher Tag. Herzlichen Glückwunsch, Herr Schweitzer, zu diesem beeindruckenden Vertrauensbeweis! Eine solche Zustimmung ist in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Wir alle wissen, dass dieses Ergebnis durch Nähe zu den Menschen und klarer Haltung entsteht. Und gerade Haltung ist das, was in der heutigen Politik oft fehlt.

Sie, Herr Schweitzer, haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Sie gestalten wollen – und dass Sie wissen, was unsere Stadt braucht.
Vom Verwaltungsmitarbeiter zum Bürgermeister – Sie haben Hemer von Grund auf kennengelernt.

Schauen wir zurück auf Ihre bisherige Amtszeit, Herr Schweitzer – da steckt so viel drin, dass man fast meinen könnte, Sie hätten jede Woche ein neues Großprojekt eröffnet.

Da wäre zum Beispiel das Felsenmeerbad – ein Projekt, das Sie mit Geduld, Energie und, ja, auch mit einer gehörigen Portion Mut umgesetzt haben.
Und wer sich an die Eröffnung erinnert, weiß: Sie sind nicht nur politisch, sondern auch sprichwörtlich für Ihre Projekte ins kalte Wasser gesprungen.

Man spürt, dass Sie dabei immer ein Ziel vor Augen haben:
Nicht Ideologie, sondern konkreter Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger.

Was in Berlin oder Brüssel beschlossen wird, mag dort wichtig sein – aber die Menschen hier in Hemer wollen Lösungen, keine Schlagzeilen.

Hier zählt nicht, wer am lautesten ruft, sondern wer ruhig, ehrlich und verantwortungsbewusst handelt.
Hier erwarten die Bürgerinnen und Bürger:

  • Haushaltsdisziplin statt Schuldenpolitik,
  • Sicherheit im öffentlichen Raum statt politischer Symboldebatten,
  • Förderung von Handwerk und Mittelstand statt Bürokratie,
  • Freiheit und Eigenverantwortung statt staatlicher Bevormundung.

Hemer braucht eine Politik, die nicht nach Ideologie, sondern nach Vernunft entscheidet. Wir sind zuversichtlich, dass Sie, Herr Schweitzer, genau diese Haltung vertreten.

Denn Hemer ist stark, wenn es eigenständig bleibt – und wenn wir die Dinge hier mit klarer Sprache, gesundem Menschenverstand und Respekt vor dem Steuerzahler anpacken.

Als neue Fraktion im Rat der Stadt Hemer möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bedanken. Sie, Herr Schweitzer, und auch die Verwaltung, haben uns den Einstieg erleichtert. Das ist ein Zeichen von gelebter Demokratie und Respekt vor dem Wählerwillen. Wir freuen uns auf eine weiterhin konstruktive, faire Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt.

Sehr geehrter Herr Schweitzer, vor Ihnen liegt eine zweite Amtszeit mit hohen Erwartungen, aber auch mit großem Rückhalt.
Wir wünschen Ihnen Entschlossenheit – besonders in Zeiten, in denen klare Worte und klare Werte wichtiger sind als populäre Kompromisse.

Bleiben Sie sich treu:

Ein Bürgermeister, der sich von Vernunft leiten lässt, nicht von Ideologie.

Einer, der anpackt, wenn andere noch reden.

Denn genau das erwarten die Bürgerinnen und Bürger von uns allen:

Ehrliche Politik. Sichere Verhältnisse. Geordnete Finanzen.
Und eine Stadt, auf die man stolz sein kann.

Auf eine gute Zukunft für Hemer – auf eine Stadt mit Herz, Haltung und Heimat!

Vielen Dank.

Rede verfasst von Christina Droßel
Vorgetragen von Rüdiger Voigt